{"id":360,"date":"2015-01-17T00:29:45","date_gmt":"2015-01-16T22:29:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.das-wilde-sein.de\/?p=360"},"modified":"2015-01-18T19:49:12","modified_gmt":"2015-01-18T17:49:12","slug":"agonie-ein-komplement-an-zwei-gedanken-zur-subsistenz-in-der-verwalteten-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vigorous-carson.84-19-186-9.plesk.page\/?p=360","title":{"rendered":"Agon(ie) &#8211; ein Komplement an &#8222;Zwei Gedanken zur Subsistenz in der Verwalteten Welt&#8220;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ein Hinweis zu Beginn: Dieser Text enth\u00e4lt\u00a0die Beschreibung eines sterbenden Patienten, zitiert aus einem Werk eines amerikanischen Arztes. Diejenigen unter Euch, die diese Beschreibung nicht lesen wollen, sei angeraten, den ersten zitierten Teil (in kursiver Schrift) zu \u00fcberspringen. Ich habe zugleich vor der Stelle die &#8222;Weiterlesen&#8220;-Funktion gesetzt, sodass ihr um sie (und den Rest dieses Artikels) zu lesen den Artikel im ganzen\u00a0aufrufen m\u00fcsst.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach l\u00e4ngerer Pause hat Alex nun endlich seine Gedanken zur Ideologisierung der Gesundheit zu &#8222;Papier&#8220; gebracht. Da sie erheblich kontr\u00e4r zu meinem sp\u00e4teren Arbeitsfeld der Medizin gem\u00fcnzt scheinen\u00a0und Alex mir seinen Wunsch nach einer Entgegnung meinerseits an mich herantrug, m\u00f6chte ich dieser Bitte hier nachkommen. An einigen Stellen differieren unsere Ansichten sicherlich, aber in erster Linie m\u00f6chte ich das nun folgende als komplement\u00e4r zum Ausgangstext verstehen, \u00a0vor einem weit naturwissenschaftlicheren und medizinischen Hintergrund verfasst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Pr\u00e4misse der Gesundheitsideologie<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die St\u00e4rke der WHO-Definition ist, dass sie auch Krankheiten erfasst, bei welchen sich der Patient nicht &#8222;krank f\u00fchlt&#8220;, also der Zustand der Krankheit nur mittelbar, teilweise\u00a0im Verlauf \u00fcber Jahrzehnte, erlebt werden kann.\u00a0An der WHO-Definition von Gesundheit als Abwesenheit von Krankheit und die Anwesenheit von bio-psycho-sozialem Wohlergehen ist trotzdem entschieden\u00a0Kritik zu \u00fcben. Sie bestimmt keine Rangfolge, differenziert nicht explizit zwischen notwendigem und hinreichendem Argument und ist auch nicht geeignet, etwa die Arbeitsdom\u00e4ne der Medizin abzustecken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist logisch einleuchtend, dass ein bio-psycho-soziales Wohlergehen\u00a0nicht unter unmittelbar wirksamer Erkrankung erreichbar ist. \u00a0Ein Patient mit einem fieberhaften Infekt oder mit einem akuten, symptomatischen Bandscheibenvorfall kann kein bio-psycho-soziales Wohlergehen mehr empfinden (salopp w\u00fcrde man &#8222;sich gut f\u00fchlen&#8220; sagen), selbst wenn er es vorher im \u00dcberfluss hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier offenbart sich auch die Schw\u00e4che der modernen Medizinethik, die vom autonomen Patienten ausgeht &#8211; und alteingesessene Chef\u00e4rzte, also die letzten Verk\u00f6rperungen der reaktion\u00e4ren Kr\u00e4fte in einem nach Zukunft strebenden Feld, \u00a0haben Recht, wenn sie in eine\u00a0\u00a0Diskussion einwerfen, dass Patienten nicht autonom, sondern krank sind. Eine akute Krankheit &#8211; ob lebensbedrohlich oder nicht &#8211; ist\u00a0ein Zustand, der unser gesamtes Sein durchdringt, eine chronische Krankheit nat\u00fcrlich ebenso sehr, auch wenn das durchdringen hier viel subtiler ist und oftmals f\u00fcr das unge\u00fcbte Auge unsichtbar bleibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Andersherum ist aus medizinischer Sicht mit der Abwesenheit von Krankheit ein Patient nicht behandlungsbed\u00fcrftig. Es ist ein Trugschluss von der Definition der WHO ausgehend zu sagen, es ginge in der Medizin um ein ganzheitliches &#8222;Wellness&#8220;-Programm im modernen Sinne des Kultes um die &#8222;widerw\u00e4rtige Haut&#8220; (Malaparte).\u00a0Das bio-psycho-soziale Wohlergehen ist in erster Linie Arbeitsgebiet der Psychologie, der Wirtschaft und der Politik.\u00a0Insofern kann (seri\u00f6se) Medizin kein Bestandteil eines bedingungslosen K\u00f6rperkultes sein, als ihr eine Erh\u00f6hung \u00a0des Profanen aus der Notwendigkeit des Gottlosen fremd ist. Sie zieht ihre Daseinsberechtigung aus dem Dienst am Leben und wirkt nur mittelbar \u00fcber den K\u00f6rper &#8211; sie\u00a0ist also\u00a0zugleich Wegbereiter\u00a0der &#8222;Krankheit zum Tode&#8220; (Kierkegaard) als auch Wegbereiter der Kultur, der Philosophie und der Kunst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Agonie und Agon<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alex hat Recht, wenn er in der Krankheit eine sch\u00f6pferische Kraft sieht. Wie oben umrissen kann und muss sich dies jedoch in einem f\u00fcr das sch\u00f6pferische Individuum in einem Rahmen bewegen, in dem es keine l\u00e4hmende Krankheit ist. Sie muss sich im Rahmen eines inneren Wettstreites (der Agon, ein Motiv, dass sich bei Platon\/Sokrates findet &#8211; der Begriff ist angelehnt an die heiligen Wettk\u00e4mpfe der Antike) besiegen lassen, das ist nicht m\u00f6glich, wenn sie das gesamte Sein durchdrungen hat und es beherrscht oder in \u00fcberw\u00e4ltigender Macht auftritt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<figure style=\"width: 211px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"http:\/\/newsroom.unl.edu\/releases\/downloadables\/photo\/20060724nuland.jpg\" alt=\"\" width=\"211\" height=\"279\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">Sherwin B. Nuland, US-Amerikanischer Arzt (<a href=\"http:\/\/newsroom.unl.edu\/releases\/downloadables\/photo\/20060724nuland.jpg\">Quelle<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Agon \u00a0um die Wahrheit, um die Schaffenskraft und um das Leben setzt die Abwesenheit von Agonie (Todeskampf) voraus, die hier mit an der Stelle der das Sein\u00a0durchdringenden Krankheit steht. Sherwin B. Nuland, ein amerikanischer Mediziner, beschreibt seinen ersten Kontakt als junger Medizinstudent\u00a0mit diesem Ph\u00e4nomen sehr eindr\u00fccklich in seinem Buch &#8222;Wie wir sterben&#8220; (Kindler, 1994):<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Ich\u00a0trat in [sein] Krankenzimmer und schlo\u00df die T\u00fcr hinter mir. (&#8230;) Ich hatte mich gerade zu ihm aufs Bett gesetzt, da warf er pl\u00f6tzlich den Kopf nach hinten und stie\u00df einen unartikulierten Schrei aus, der tief aus der Brust kam, von dort, wo sein krankes Herz sa\u00df. Mit beiden F\u00e4usten schlug er sich gleichzeitig und mit aller Kraft auf den Brustkorb, w\u00e4hrend Gesicht und Hals augenblicklich anschwollen und sich purpurrot verf\u00e4rbten. Die Augen traten hervor, als wollten sie aus den H\u00f6hlen springen. [Er] tat noch einen tiefen, r\u00f6chelnden Atemzug, dann starb er.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier sind wir an dem Punkt angelangt, an dem Kierkegaard unrecht hat, wenn auch auf eine leicht \u00fcbersehbare\u00a0Art und Weise: Der Todkranke qu\u00e4lt sich nicht mit dem Tod, er qu\u00e4lt sich mit dem Leben, dass er noch verleben muss. Der Tod, was auch immer er sein mag, ist hier nicht das dringliche\u00a0Moment im Leiden des Sterbenden, sondern das Leben bis dahin. Es ist ein feiner Unterschied, aber er macht, wie ich finde, verst\u00e4ndlich, dass auch die Krankheit zum Tode eine Krankheit des Lebens\u00a0selbst ist, nicht seine Abwesenheit, wie es der Tod hier impliziert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist auch meines Erachtens zu\u00a0kurz gedacht, die Krankheit zum Tode als modernes Ph\u00e4nomen zu deuten, als Konsequenz der\u00a0Armut an Idealen. Vielmehr halte ich sie f\u00fcr eine menschliche Konstante, die\u00a0unter den Bedingungen der Kultur auftreten muss, das hei\u00dft dann, wenn wir uns nicht im tats\u00e4chlichen \u00dcberlebenskampf befinden, wir nicht permanent auf unsere Natur zur\u00fcckgeworfen werden. In diesem Zustand gibt es zwei M\u00f6glichkeiten, nicht an ihr zu Grunde zu gehen: Erstens, sie zu \u00fcberwinden, was Verstand und erhebliche Kraft kostet (selbst in einer vergangenen oder entfernten,\u00a0theistischen Welt; auch ein Glaube verlangt Kraft und Verstand) und somit zu jeder Zeit h\u00f6chstens einer Auswahl an Individuen vorbehalten sein kann. Zweitens Situationen zu finden, in denen es keine Kultur mehr gibt, oder sie jedenfalls von der existentiellen Not dominiert wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der einzige Zustand, in dem dies heutzutage noch einzutreffen scheint, ist in westlichen Zivilisationen der Krieg. \u00a0Im Unterschied zu denjenigen, welche die Krankheit zum Tode aus einem inneren Agon heraus \u00fcberwinden k\u00f6nnen, ist die R\u00fcckkehr zum K\u00f6rperkult, zur Belanglosigkeit, f\u00fcr viele jedoch mindestens so traumatisierend, wie ihre Erlebnisse in existentieller Not. Sebastian Junger, ein US-Journalist, hat eine amerikanische\u00a0Fallschirmj\u00e4gereinheit (die in der Zeit mit Abstand den meisten Feindkontakt aller in Afghanistan stationierten ISAF-Truppen hatte) w\u00e4hrend ihres f\u00fcnfzehnmonatigen Einsatzes im Korengal-Tal in Afghanistan von 2007 &#8211; 2008 begleitet\u00a0und befasst sich in seinem Buch &#8222;War&#8220;\u00a0(Fourth Estate, 2010) damit:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Margins were so small and errors potentially so catastrophic that every soldier had [&#8230;] authority to reprimand others &#8211; in some cases even officers. [&#8230;] Once I watched a private accost another private whose bootlaces were trailing on the ground. Not that he cared what it looked like, but if something happened suddenly &#8211; and out there, everything happened suddenly &#8211; the guy with the laces couldn&#8217;t be counted on to keep his feet at a crucial moment. It was the \u00a0other man&#8217;s life he was risking, not just his own. Anothere time a couple of squads were lying in ambush outside Karingal [eine Ortschaft] and a man rolled to the side to urinate. You could smell it ten feet away, which meant he wasn&#8217;t well hydrated, and when Patterson caught a whiff he chewed the man out in an irritated growl. If you&#8217;re not hydrated you&#8217;re that much closer to being a heat casualty, and that could slow a patrol down long enough to get cornered and overrun. [&#8230;] In the civilian world almost nothing has lasting consequences, so you can blunder through life in a kind of daze. [&#8230;]As a result, you lose a sense of the importance of things, the gravity of things. Back home mundane details also have the power to destroy you, but the cause and effect are often spread so far apart that you don&#8217;t even make the connection; at Restrepo [der Au\u00dfenposten, an dem die Soldaten stationiert waren], that connection was impossible to ignore. It was tedious but it gave the stuff of one&#8217;s existence &#8211; the shoelaces and the water [&#8230;] &#8211; a riveting importance. Frankly, after you got used to living that way it was hard to go home.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Derartige Beschreibungen, die sich mit der zwangsweisen Entw\u00f6hnung der Soldaten vom Trivialen, dem Egomanen besch\u00e4ftigen, finden sich immer wieder in den Beschreibungen der dort stationierten Soldaten, wenn sich diese mit ihrem Leben nach dem Dienst besch\u00e4ftigen. Ihre\u00a0au\u00dfergew\u00f6hnliche Situation hat sie in einen Zustand gebracht, an dem es wieder\u00a0\u00a0um existentielle Dinge geht, das \u00dcberleben der eigenen Gruppe, des eigenen Stammes. Dieses Ideal, dieser Instinkt ist so m\u00e4chtig, dass es zu einer schockhaften Entfremdung von der kultivierten Gesellschaft kommen muss. Und der Erhalt dieses Zustandes ohne Verlust zu seinen Mitmenschen zu haben ist vielleicht sogar noch schwieriger als dies aus einem inneren Kampf heraus zu tun.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gegen die Mystifizierung des K\u00fcnfitgen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Einwand des Polymorphismus eines abstrakten, prospektiven Optimismus&#8216;\u00a0ist sicherlich eine treffende Beobachtung, aber entscheidend ist, dass es\u00a0tats\u00e4chlich nur eine (schlechte) Merkmalsvarianz dessen ist, was gute empirische Wissenschaft ist.<\/p>\n<figure style=\"width: 193px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.visualisation-creative.com\/images\/visualisation_creative_franz_alexander.jpg\" alt=\"\" width=\"193\" height=\"251\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">Franz Alexander, Verfasser des Kataloges der &#8222;Holy Seven&#8220;: eine Sammlung von sieben f\u00fcr psychosomatisch erachteten Krankheiten (<a href=\"http:\/\/www.visualisation-creative.com\/images\/visualisation_creative_franz_alexander.jpg\">Quelle<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zumindest\u00a0das Fach der Medizin wei\u00df aus Erfahrung, dass gewonnene Erkenntnisse durch Studien oder gro\u00dfe Theorien, selbst wenn sie statistisch signifikante Ergebnisse bringen oder theoretisch einwandfrei formuliert sind, nur mit begrenzter Sicherheit beurteilbar oder zutreffend sind. Zu oft schon haben vielversprechende Effekte und ermutigende Ergebnisse sich hinterher als falsch oder zumindest weniger richtig entpuppt &#8211; bestes Beispiel hierf\u00fcr sind eine ganze Reihe von Erkrankungen, die fr\u00fcher f\u00fcr psychosomatisch gehalten wurden (Magenulcera, chronisch entz\u00fcndliche Darmerkrankungen, Asthma bronchiale), bei denen heute kausale, biologistische Pathologien bekannt sind, deren Best\u00e4tigung sich in ihrer erfolgreichen Therapie findet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die geforderte K\u00fchnheit zur eigenen These, den Willen, sie selbst als wahr zu beweisen, sind in der Medizin \u00e4u\u00dferst gef\u00e4hrlich. Hier ist das Resultat\u00a0des Irrtums nicht der Verlust von ein paar\u00a0Forschungsjahren eines Forschers oder das obsolet werden eines theoretischen Lebenswerkes, sondern h\u00e4ngt unmittelbar mit dem m\u00f6glichen Verlust menschlichen Lebens zusammen. Das ist insofern ein Problem, als wir hier von der Wissenschaft ausgehen, die sich dem Erhalt des Lebens verschrieben hat &#8211; sie es sich also ethisch nicht leisten kann, auch den Tollk\u00fchnen das Feld zu \u00fcberlassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es geht dabei bei guter wissenschaftlicher Praxis folglich nicht darum, sich vor einer Entscheidung zu dr\u00fccken, sondern\u00a0ab einer gewissen Komplexit\u00e4t des Systems, in dem man sich bewegt, auch von der eigenen Fehlbarkeit auszugehen. Das ist in den Lebenswissenschaften wie der Medizin keine Schw\u00e4che, sondern Notwendigkeit. Insofern mag die Kritik, die Alex hierzu anbringt, vielleicht f\u00fcr Geisteswissenschaften eine Berechtigung haben, das mag ich mir nicht anma\u00dfen zu beurteilen &#8211; f\u00fcr eine Lebenswissenschaft wie die Medizin aber ist sie verfehlt und f\u00fcr Naturwissenschaften allenfalls f\u00fcr den Anteil derer reserviert, die ohnehin keine gute Wissenschaft betreiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Hinweis zu Beginn: Dieser Text enth\u00e4lt\u00a0die Beschreibung eines sterbenden Patienten, zitiert aus einem Werk eines amerikanischen Arztes. Diejenigen unter Euch, die diese Beschreibung nicht lesen wollen, sei angeraten, den ersten zitierten Teil (in kursiver Schrift) zu \u00fcberspringen. 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