{"id":216,"date":"2014-10-18T01:33:33","date_gmt":"2014-10-17T23:33:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.das-wilde-sein.de\/?p=216"},"modified":"2014-10-18T12:38:42","modified_gmt":"2014-10-18T10:38:42","slug":"ueberlegungen-zu-determinismus-und-willensfreiheit-von-verantwortung-kausalitaet-und-der-lebenswirklichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vigorous-carson.84-19-186-9.plesk.page\/?p=216","title":{"rendered":"\u00dcberlegungen zu Determinismus und Willensfreiheit: Von Verantwortung, Kausalit\u00e4t und der Lebenswirklichkeit"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Ausgangspunkt: Die Lebenswirklichkeit<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In unserem t\u00e4glichen Leben treffen wir viele Entscheidungen. Wir beschlie\u00dfen, bewusst oder unbewusst, etwas zu tun oder zu unterlassen. Das beginnt morgens etwa mit der Frage, ob wir aufstehen oder lieber noch ein wenig im Bett bleiben, uns Fr\u00fchst\u00fcck zubereiten oder nicht, und, wenn ja, was genau wir hierzu ausw\u00e4hlen sollen. Ebenso stellt sich am Abend die Frage, wann es andere T\u00e4tigkeiten einzustellen und zu Bett zu gehen gilt. So banal diese willk\u00fcrlich ausgew\u00e4hlten Beispiele f\u00fcr allt\u00e4gliche Entscheidungen auch anmuten m\u00f6gen, k\u00f6nnen sie doch gewichtigen Einfluss haben auf den weiteren Verlauf unseres Tages und unseres Lebens. Nicht nur h\u00e4ngt davon ab, wo wir wann welchen Menschen begegnen, welchen Eindr\u00fccken wir uns aussetzen, sondern auch in welcher k\u00f6rperlichen, emotionalen oder geistigen Verfassung wir uns befinden und welche Entscheidungen wir als n\u00e4chstes zu treffen haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Betrachten wir den Entscheidungsfindungsprozess selbst, verm\u00f6gen wir oft nicht genau zu sagen, was uns genau zu der einen oder der anderen Entscheidung bewegt hat. Vielleicht haben wir spontan oder aus dem Bauch heraus gehandelt, vielleicht haben wir verschiedene M\u00f6glichkeiten gegeneinander abgewogen und uns f\u00fcr die Variante mit den vermeintlich besten Folgen entschieden, vielleicht haben wir uns von einer pers\u00f6nlichen Vorliebe oder Abneigung leiten lassen, vielleicht haben wir auch blo\u00df das Bekannte dem Unbekannten vorgezogen oder umgekehrt. Unsere Entscheidungen m\u00f6gen rational oder irrational anmuten. Es m\u00f6gen einige besonders dominierende Erw\u00e4gungen ausfindig gemacht und als ma\u00dfgeblich identifiziert werden k\u00f6nnen. Aber auch dort stellt sich die Frage nach dem Ursprung dieser Erw\u00e4gungen und dem Grund f\u00fcr die Wahl dieser Herangehensweise an die Situation. Dies h\u00e4ngt von so vielen Einflussfaktoren ab und beruht wiederum auf so vielen vorgelagerten Fragen, dass eine vollst\u00e4ndige Rekonstruktion unm\u00f6glich sein d\u00fcrfte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dennoch sind wir uns unserer Selbst bewusst, k\u00f6nnen unseren Gedanken eine Richtung geben, Entscheidungen treffen, uns \u00fcber einfache Triebe stellen, auch wider unsere Bed\u00fcrfnisse handeln, sogar den eigenen Tod w\u00e4hlen. Hierdurch grenzen wir in unserem Selbstverst\u00e4ndnis uns vom gew\u00f6hnlichen Tier ab, das als instinkt- und triebgesteuert interpretiert wird. Insoweit sei auf meine Kommentare zum cartesianischen Dualismus im vorangegangenen Artikel verwiesen. Unsere Umwelt erscheint uns als von blo\u00dfer Kausalit\u00e4t gesteuert, w\u00e4hrend wir selbst unseren eigenen Weg bestimmen. Wir sehen uns und erfahren uns als autonome Wesen, als Herren der eigenen Entscheidungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Vereinbarkeit der Lebenswirklichkeit mit deterministischen Ans\u00e4tzen?<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Weltanschauung, die im Widerspruch hierzu die Vorbestimmtheit allen Seins, jeden Ereignisses, jeder Handlung oder Entscheidung, ja der gesamten Existenz selbst postuliert, muss daher zwangsl\u00e4ufig zun\u00e4chst auf Widerstand sto\u00dfen. Jedoch stellt sich die Frage, ob dies berechtigt ist. Schlie\u00dfen sich Determinismus und Willensfreiheit tats\u00e4chlich aus? Muss ein deterministisches System die Selbstwahrnehmung des Menschen als Irrglauben, als Illusion verwerfen? Ich meine, dass dies nicht der Fall ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kehren wir zur\u00fcck zu den eingangs durchgef\u00fchrten Betrachtungen: Unser Leben stellt sich als ein komplexes Geflecht von eigenen Entscheidungen und externen Einwirkungen dar, die sich mit voranschreitender Zeit gegenseitig beeinflussen. Wir existieren nicht isoliert, sondern sind Teil dieses Gef\u00fcges, sind dessen Einwirkungen ausgesetzt und interagieren mit ihm. Unser Handeln wirkt auf die Elemente dieses Systems ein, wird aber gleichfalls auch durch sie beeinflusst. Dies legt zumindest die Frage nahe, wie weit dieser Einfluss reicht, wie viel autonom und wie viel heteronom bestimmt ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um diese Frage zu beantworten, gilt es zun\u00e4chst zu \u00fcberlegen, was uns eine autonome, also selbstbestimmte Entscheidung erm\u00f6glicht und worauf diese basiert. Als Antwort dr\u00e4ngen sich Begriffe wie das eigene Selbst, die eigene Pers\u00f6nlichkeit, der Intellekt, die Vernunft, die Seele, etc. auf. Doch sind diese jeweils selbst ein noch zu ergr\u00fcndendes Mysterium und ihr Wesen liegt weitgehend im Dunkeln. Anhand der eigenen Lebenserfahrung k\u00f6nnen wir jedoch ein paar grunds\u00e4tzliche Aussagen treffen: Wir leben in\u00a0 der Zeit und haben eine Geschichte. Wir entwickeln uns k\u00f6rperlich, wie auch geistig, haben Erinnerungen, sind f\u00e4hig Erfahrungen zu verarbeiten und aus ihnen zu lernen und k\u00f6nnen diese zur Basis weiterer Schlussfolgerungen machen. Da wir also nicht blo\u00df im Moment existieren, sondern Vergangenheit und Zukunft haben, uns ihrer bewusst werden bzw. diese antiziperen k\u00f6nnen und dies in unser Handeln bewusst oder unbewusst einflie\u00dfen lassen, griffe eine rein empirisch motivierte Ablehnung des Determinismus mit der Begr\u00fcndung, dass man sich in einem Moment so oder so entscheiden k\u00f6nne, zu kurz. Denn uns macht unsere Geschichte aus, die Gesamtheit der vergangenen und gegenw\u00e4rtigen Eindr\u00fccke, Erfahrungen, Gedanken, Erinnerungen, und deren Wechselwirkungen untereinander.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die eigentliche Frage m\u00fcsste daher folgenderma\u00dfen lauten: W\u00e4re es mir &#8211; so wie ich jetzt gerade in diesem Moment bin &#8211; m\u00f6glich, mich in dieser gegenw\u00e4rtigen Situation auch anders zu entscheiden oder gibt mir mein Sosein bereits vor wie ich mich entscheide?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hierzu dr\u00e4ngt sich mir folgender Gedankengang auf: Wenn die Zeit linear voranschreitet, liegt die Ursache stets zeitlich vor der Wirkung und die Wirkung folgt der Ursache nach. Das, was in diesem Moment existiert, kann nur aus dem hervorgegangen sein, was in unserer Zeitlinie zuvor existierte. Selbst wenn wir f\u00e4hig w\u00e4ren, durch die Zeit zu reisen und an einen Punkt in unserer Geschichte zur\u00fcckzukehren, setzte sich unsere eigene Geschichte, unsere eigene pers\u00f6nliche Zeitlinie weiter fort und unser derzeitiges Selbst h\u00e4tte sich immer noch aus demjenigen entwickelt, das in unserer pers\u00f6nlichen Vergangenheit liegt (auch wenn sich diese \u00e4u\u00dferlich nicht ereignet h\u00e4tte). Dies f\u00fchrt dazu, dass wir dieselbe Situation nicht zweimal erleben, weil wir das zweite Mal bereits ein Anderer sind. Dieses Gedankenspiel f\u00fchrt also zu keinem Ausweg aus dem aufgezeigten Dilemma. Hierzu m\u00fcsste man schon fingieren, dass sich der Fluss der Zeit umkehrte und man selbst und alles \u00dcbrige k\u00f6rperlich wie geistig in den damaligen Zustand zur\u00fcckversetzt w\u00fcrde.\u00a0 Wenn in dieser Situation ein anderer Verlauf, eine andere Entscheidung m\u00f6glich w\u00e4re, w\u00e4re der Determinismus widerlegt. Aber wie sollte sich in einer absolut, also hinsichtlich jedes Molek\u00fcls und jeder Energieladung identischen Situation spontan etwas anderes ergeben, ohne dass hierzu eine Einwirkung von etwas au\u00dferhalb der Zeit befindlichem hinzugedacht wird?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man mag hier Zufall ins Feld f\u00fchren, doch wenn man sich auf den Grundsatz der Kausalit\u00e4t einl\u00e4sst, stellt sich dieser selbst ebenfalls als eine, im Einzelnen unbekannte, Abfolge von Ereignissen dar und vermag keine abweichende Entwicklung zu begr\u00fcnden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn wir also behaupten wollen, nicht kausal determiniert zu sein, m\u00fcssten wir darlegen, dass sich aus unserem Intellekt spontan etwas gewinnen lie\u00dfe, das keine Beziehung zu etwas Vergangenem h\u00e4tte. Da wir aber in Raum und Zeit leben und uns in ihr entwickeln, ist es das Spontane, das von Kausalit\u00e4t Losgel\u00f6ste, das von unserer Lebenswirklichkeit abweicht und einer Begr\u00fcndung bedarf. Bis diese Begr\u00fcndung erfolgt, erscheint der Determinismus nicht nur mit der Lebenswirklichkeit vereinbar zu sein, sondern ihr sogar in besonderm Ma\u00dfe zu entsprechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Folgerungen aus deterministischen Ans\u00e4tzen f\u00fcr die Lebenswirklichkeit: Wo bleibt die Verantwortung f\u00fcr das eigene Verhalten?<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was aber folgt aus diesem deterministischen Ansatz? Man k\u00f6nnte jetzt einwenden (was \u00fcberraschenderweise selbst von Juristen getan worden ist), dass bei vollst\u00e4ndiger Determination niemand f\u00fcr sein Tun verantwortlich sei, dass es keine Schuld g\u00e4be und niemand zur Rechenschaft gezogen werden d\u00fcrfe, dass Strafgesetze keinen Sinn h\u00e4tten und dass Generalpr\u00e4vention keinen Erfolg haben k\u00f6nne. Dies beruht jedoch auf einem entscheidenden Missverst\u00e4ndnis: Nur weil der Willensbildungsprozess kausal determiniert ist, hei\u00dft das nicht, dass wir keinen eigenen Willen haben und nicht autonom handeln und entscheiden k\u00f6nnen. Denn wir haben in jedem einzelnen Moment unseres Lebens die freie Wahl zwischen allen zur Verf\u00fcgung stehenden Alternativen, auch wenn diese Wahl selbst Teil des zeitlichen Kausalverlaufs ist. Schlie\u00dflich geh\u00f6ren unsere Erfahrungen mit unserer Existenz, unserer Lebenswirklichkeit und mit unseren sozialen Systemen zu den wesentlichen Elementen, die unser Entscheidungsverhalten beeinflussen. Innerhalb dieser Systeme werden wir aber tagt\u00e4glich mit dem Prinzip von Ursache und Wirkung, Aktion und Reaktion konfrontiert. Unser Verhalten hat Konsequenzen. Bei einer derartigen Sozialisation bildet sich zwangsl\u00e4ufig ein Verantwortungsgef\u00fchl aus und die abzusehenden Folgen unseres Tuns flie\u00dfen in unsere Entscheidungen ein. Hier setzt nun aber unsere Rechtsordnung und insbesondere das Strafrecht an: Sie sanktioniert unerw\u00fcnschtes Verhalten und gibt so Impulse die unsere Entscheidungen beeinflussen. Letztlich bleibt auch bei einer deterministischen Weltsicht unsere soziale Realit\u00e4t bestehen. Sie fu\u00dft lediglich auf einem anderen weltanschaulichen Konzept, auf einer anderen Deutung des Bestehenden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Vom Nutzen deterministischer \u00dcberlegungen<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man mag sich nun berechtigterweise fragen, welchen Nutzen deterministische \u00dcberlegungen haben, wenn sich letztlich sowieso nichts \u00e4ndert. Diese Frage k\u00f6nnte man den Vertretern vieler Weltanschauungen stellen. Ohne eine praxisbezogene Komponente bleibt es oft bei funktionsloser Theorie und am\u00fcsantem Zeitvertreib.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der wesentliche Nutzen, der sich aus diesen \u00dcberlegungen ziehen l\u00e4sst, ist wohl die Erkenntnis, dass alle unsere Entscheidungen Konsequenzen haben, die oft nicht absehbar sind. Es wird der Blick daf\u00fcr gesch\u00e4rft, dass wir selbst nicht nur im Moment existieren, sondern in einem komplexen Geflecht, sich gegenseitig beeinflussender Akteure. In diesem Bewusstsein sollten die Folgen unseres Tuns, soweit m\u00f6glich, bedacht und bei der eigenen Enscheidung ber\u00fccksichtigt werden. Dies f\u00fchrt im Idealfall zu einer st\u00e4rkeren gesellschaftlichen Verantwortung und der Ber\u00fccksichtigung des allgemeinen Wohls und dem unserer Umwelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So paradox es klingen mag: Durch die Erkenntnis der kausalen Verkn\u00fcpfung wird das Ausma\u00df der eigenen Freiheit erst bewusst gemacht: Jeder ist des eigenen und des allgemeinen Gl\u00fcckes Schmied, auch wenn er dabei nach einem festgelegten Verfahren agiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Zum Abschluss<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vieles des hier Dargelegten mag zun\u00e4chst als wirr und konfus empfunden werden. Es ist nicht mehr, aber auch nicht weniger als ein Gedankenspiel, eine philosophische \u00dcbung, der Versuch einer alternativen Betrachtung der Welt und ein Ausgangspunkt f\u00fcr weitere \u00dcberlegungen. Deshalb soll bewusst die Diskussion angeregt und Kritik em\u00f6glicht werden. Dieses Modell erhebt keinesfalls den Anspruch, das einzig stimmige zu sein, sondern lediglich eine denkbare Sicht der Dinge. Widerspruch ist deshalb willkommen, wird aber erwidert werden&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr eine weitergehende Diskussion sei hier auf die zahlreiche zu diesem Thema vorhandene Literatur verwiesen, die ich nat\u00fcrlich nicht herangezogen habe. Insbesondere das umstrittene Libet-Experiment habe ich bewusst nicht ber\u00fccksichtigt. Als st\u00e4rker akademischer Einstieg mag hier etwa ein Skript zu einem Seminar von Prof. Dr. Funke dienen, das ich auf folgender Seite entdeckte:\u00a0https:\/\/www.psychologie.uni-heidelberg.de\/ae\/allg\/lehre\/030623_Freier_Wille.pdf<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgangspunkt: Die Lebenswirklichkeit In unserem t\u00e4glichen Leben treffen wir viele Entscheidungen. Wir beschlie\u00dfen, bewusst oder unbewusst, etwas zu tun oder zu unterlassen. Das beginnt morgens etwa mit der Frage, ob wir aufstehen oder lieber noch ein wenig im Bett bleiben, uns Fr\u00fchst\u00fcck zubereiten oder nicht, und, wenn ja, was genau wir hierzu ausw\u00e4hlen sollen. Ebenso &hellip; <a href=\"https:\/\/vigorous-carson.84-19-186-9.plesk.page\/?p=216\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u00dcberlegungen zu Determinismus und Willensfreiheit: Von Verantwortung, Kausalit\u00e4t und der Lebenswirklichkeit<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10,7,4],"tags":[],"class_list":["post-216","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leben","category-sinn","category-strittiges"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vigorous-carson.84-19-186-9.plesk.page\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/216","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vigorous-carson.84-19-186-9.plesk.page\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vigorous-carson.84-19-186-9.plesk.page\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vigorous-carson.84-19-186-9.plesk.page\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vigorous-carson.84-19-186-9.plesk.page\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=216"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/vigorous-carson.84-19-186-9.plesk.page\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/216\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":239,"href":"https:\/\/vigorous-carson.84-19-186-9.plesk.page\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/216\/revisions\/239"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vigorous-carson.84-19-186-9.plesk.page\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=216"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vigorous-carson.84-19-186-9.plesk.page\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=216"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vigorous-carson.84-19-186-9.plesk.page\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=216"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}